Monat: November 2018

Die Kieler Zweitligamannschaft hat seine weiße Weste Zuhause weiter behalten und ist nach dem achten Heimspiel der Saison (einschließlich DFB-Pokal) weiter ungeschlagen. Das Team von Tim Walter besiegte den SV Sandhausen am Samstag mit 2:1 (2-0). Kingsley Schindler und Jae-Sung Lee erzielten die Tore beim eher mühsamen Sieg des Schleswig-Holsteiner-Teams, das als Siebter in der Tabelle langsam noch weiter nach vorne schielen können. „Wir hatten zu viele Ballverluste und spielten nicht konsequent nach vorne“, sagte Walter nach dem Spiel, dennoch zufrieden mit dem Ergebnis.

Effizientes Kiel: drei Schüsse aufs Tor, zwei Tore

In Kiels Team kehrte Abwehrchef Dominik Schmidt nach der Überwindung von Wadenproblemen ins Team zurück. Allerdings waren die „Störche“ bei der Verteidigung manchmal zu leichtsinnig. Sandhausens Gäste kamen immer wieder und gefährlich aufs Tor von Kenneth Kronholm zu. Doch weder Andrew Wooten (2.), Philipp Förster (15.), Fabian Schleusener (22.) noch Rurik Gislason (41.) erzielten Tore.

Da Kiel offensiv und effektiv spielte, ging es mit einer 2-0 Führung für das Heimteam in die Kabine zur Halbzeit. Zuerst nickte Schindler einen emotionalen Freistoß von Alexander Mühling (9.), dann schob der Stürmer Lee geschickt nach vorne, der Torhüter Niklas Lomb (33.) konnte nur noch hinter sich greifen. In der Mitte der ersten Hälfte hatte David Kinsombi, der den Ball nicht gut traf (17.), gute Chancen dazu. Drei Torschüsse, zwei Tore, man kann nicht viel effektiver spielen.

Ein spätes Tor in Hälfte zwei erzeugt Spannung

Fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff hätte Kinsombi mit 3-0 alles klar machen können, aber der Kapitän verfehlte das Tor aus nur wenigen Metern (50.). Aber genau wie in der ersten Halbzeit ließ Kiel den Gästen in der Offensive zu viel Platz. Felix Müller scheiterte wieder einmal am starken Kronholm (55.), ebenso Gislason (57.) und Jesper Verlaat (70.). Spätestens als Sandhausens Kevin Behrens einen Kronholm-Fehler nicht ausnutzen konnte und das leere Tor aus einem leichten spitzen Winkel (80.) verfehlte, hätte Kiel erwachen sollen.

Aber die Norddeutschen bettelten fast nach dem Gegentor, das dann auch fiel: Der Kopfball von Gislasons Schleusener ging ins Netz (83′). So wurde es nochmal spannend – für die Gäste gab es jedoch kein Erfolgserlebnis mehr. In der Verlängerung setzte Gislason einen schönen Freistoß an die Latte und mit viel Glück gelang es Holstein Kiel, die drei Punkte irgendwie mit nach Hause zu nehmen.

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